4 Tipps für gute Gesundheit, die nichts kosten

Frau im Wald beim Joggen mit Überschrift des Artikels zu kostenlosen Tipps für gute Gesundheit

An der eigenen Gesundheit möchte wohl niemand sparen. Aber wusstest du, dass diese einfachen Tipps deinen körperlichen Zustand deutlich verbessern, ohne auch nur einen Cent auszugeben?

1) Pass gut auf dich auf

Das hört sich selbstverständlich an, doch damit meinen wir nicht nur, dass du in beide Richtungen schauen solltest, bevor du eine Straße überquerst (obwohl auch das unverzichtbar ist, um unversehrt auf der anderen Seite anzukommen).

 

Vielmehr solltest du deinen Körper im Alltag aufmerksam im Auge behalten und häufiger auftretende Beschwerden ernst nehmen, anstatt sie zu ignorieren. Schmerzt dein Knie jedes Mal beim Treppensteigen ist es vielleicht Zeit, das beim Arzt abzuklären, bevor es sich zu einer ernsten Verletzung entwickelt. Wenn Beschwerden früh behandelt werden, kann Schlimmeres oft vermieden werden – und das spart im Endeffekt Geld für Medikamente oder Krankheitstage.

 

Unterstützend zu ärztlichen Vorsorge-Untersuchungen kannst du selbst daheim für viele Erkrankungen einen einfachen Selbst-Test durchführen, um Warnsignale deines Körpers frühzeitig zu erkennen.

 

Muttermale beobachten und Hautkrebs vorsorgen

 

Mit der von Hausärzten empfohlenen ABCDE-Regel kannst du deine Muttermale zusätzlich selbst überwachen und damit bei guter Gesundheit bleiben.

 

Zusätzlich zum jährlichen Besuch beim Hautarzt kannst du zur Hautkrebs-Vorsorge die Muttermale an deinem Körper im Auge behalten. Das ist besonders für Schwangere unabdingbar, da Muttermale sich während der Schwangerschäft laut Gesundheit.de häufig verändern oder zu bösartigen Leberflecken werden. Achte auf die Flecken, die sich in Größe, Form oder Farbe verändern. Hautärzte raten dabei zur sogenannten ABCDE-Regel. Treffen mindestens drei der Faktoren auf eines deiner Muttermale zu, solltest du einen Hautarzt konsultieren.

Natürlich ist es bei der Selbstkontrolle schwer, die Beschaffenheit der verschiedenen Flecke genau im Gedächtnis zu behalten. Ze.tt rät deshalb dazu, die Zeit zwischen den ärztlichen Kontrollen mit der SkinVision-App  zu überbrücken, die deine Leberflecke dokumentiert. Die amerikanische App wurde im Jahr 2013 in der Hautklinik der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität wissenschaftlich geprüft. Sie wertet die Kriterien der ABCDE-Regel anhand von Fotos deiner Muttermale aus und erkennt Unregelmäßigkeiten. Im Zweifelsfall kannst du die Bilder direkt an deinen Hautarzt zur Überprüfung schicken.

Ein ausreichender Sonnenschutz ist ein unabdingbares Mittel im Kampf gegen Hautkrebs. Laut Welt müssen gerade Kinder und Jugendliche bis zum 20. Lebensjahr ihre Haut ausreichend vor der Sonne schützen, da in diesem Alterszeitraum ein erhöhtes Risiko besteht, im späteren Leben an Hautkrebs zu erkranken.

 

Brustkrebs: Abtasten schärft Wahrnehmung

Für Frauen jeden Alters ist eine regelmäßige Untersuchung zur Burstkrebsvorsorge unerlässlich. Ab dem 30. Lebensjahr kommt in Deutschland die Krankenkasse für die Kosten auf – für dich ist die jährliche Vorsorgeuntersuchung also völlig kostenlos. Zusätzlich zum Ultraschall oder der Mammographie kannst du deine Brust einmal im Monat auch Zuhause vor dem Spiegel abtasten. Laut der Deutschen Krebsgesellschaft hilft die Selbstuntersuchung vor allem dabei, ein Gespür für den eigenen Körper zu entwickeln und Veränderungen im Gewebe bewusst wahrzunehmen. Der NDR-Ratgeber rät für einen besseren Vergleichswert dazu, die Brust immer etwa am gleichen Tag jeden Monats durchzuführen, da sich das Brustdrüsengewebe während des Zyklus phasenweise verändert.

 

In Kombination mit dem regelmäßigen Arztbesuch erhöht die Selbstuntersuchung zudem die Wahrscheinlichkeit, Knoten in der Brust schnell zu entdecken. Dadurch kann zügig ermittelt werden, ob es sich bei dem Knoten tatsächlich um Krebs handelt oder nicht.

 

Als Hilfestellung zur Brustkrebsvorsorge gibt es eine nützliche App der  Wohltätigkeitsorganisation Know Your Lemons. Darin wird erklärt, wie genau du deine Brust abtastest und auf welche Warnzeichen du achten solltest – anhand von Zitronen. Auch Leben mit Brustkrebs bietet eine einfache Anleitung zur Selbstuntersuchung.

 

2) Bonus für Zahnarzt-Besuch kassieren

 

Mit dem Bonus-Heft der Krankenkasse erhältst du für jeden jährlichen Besuch beim Zahnarzt einen Stempel, der deinem Bonus zu Gute kommt. Solltest du im Alter einen Zahnersatz benötigen, sparst du bis zu 30 Prozent. Zudem verhelfen die regelmäßigen Zahnarzt-Besuche deinen Zähnen zu besserer Gesundheit.

 

Der Termin beim Zahnarzt ist für viele ein rotes Tuch. Doch je öfter du dort deine Zähne kontrollieren lässt, desto schmerzloser werden die Besuche oftmals. Denn durch die regelmäßigen Check-Ups bleibt in deinem Mund nichts unbemerkt und Zahnkrankheiten und andere Leiden werden frühzeitig erkannt.

 

Da die regelmäßige Entfernung von Zahnstein Beschwerden und Erkrankungen vorsorgt, belohnen gesetzliche Krankenkassen alle, die fleißig Stempel in ihrem Bonusheft sammeln. Wer über fünf Jahre lang einen jährlichen Besuch beim Zahnarzt vorweisen kann, spart später beim Zahnersatz bereits 20 Prozent zusätzlich zum regulären Zuschuss der Krankenkasse. Laut Zahnvorsorge Plus sparen Kassenpatienten, die mindestens zehn Jahre lang regelmäßig gestempelt haben, bereits ganze 30 Prozent – oder aber sie benötigen gar keinen Zahnersatz mehr.

 

Wer bereits Beschwerden oder empfindliche Zähne hat, sollte laut Apotheken Umschau zudem rund zweimal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung veranlassen. Auch bei Zahnspangenträgern ist die regelmäßige Reinigung hilfreich, da sie Ablagerungen entfernt, gegen die die eigene Zahnbürste nicht viel anrichten kann – das gilt übrigens auch für Menschen ohne Zahnspange.

 

Wer Implantate, Kronen oder Brücken hat, spart durch regelmäßige Zahnarzt-Termine bares Geld. Denn durch die professionelle Reinigung und eine gründliche Zahnhygiene Zuhause können diese Jahrzehnte länger halten als ohne.

 

3) Iss gesund, bleib gesund

 

Eine preisliche AUflistung von Schokolade, Milchschnitte, Gummibärchen und Tiramisu. Süßigkeiten und Fertigprodukte sind teuer und gefährden zudem deine Gesundheit.

 

Dass jeder Erwachsene pro Tag fünf Portionen Obst und Gemüse zu sich nehmen sollte, weißt du bereits. Eine Veggie-Ernährung ist ein toller Weg, um spielend die Vitaminreserven aufzufüllen. Gute Nachrichten: Wenn Ernährungswissenschaftler von einer „ausgewogenen Ernährung“ sprechen, meinen sie tatsächlich noch viel mehr als nur das gesunde Grünzeug. Wir haben die wichtigsten 6 Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) e.V. für dich zusammengefasst:

 

  • Trinke jeden Tag 1,5 Liter Wasser: Zu zuckerhaltigen Getränke und Alkohol sagt die DGE nein. Wer lieber mehr Geschmack im Getränk möchte, kann stattdessen zu ungesüßtem Tee greifen oder sein Wasser mit Gurken- oder Zitronenscheiben und Minze aufpeppen.
  • 3 + 2 = 5 – Iss genügend Obst und Gemüse: Damit sind nicht nur Äpfel und Karotten gemeint, auch Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen oder ungesalzene Nüsse solltest du zu Genüge auftischen.
  • Wähle die Vollkorn-Variante: Pasta, Brot und sogar Mehl zum Backen gibt es in gesunder Version als Vollkornprodukte.
  • Greife täglich zu Milchprodukten, häufig zu Fisch und selten zu Fleisch: Die DGE rät, Joghurt und Käse täglich zu genießen. Während Fisch ein bis zwei Mal in der Woche in den Essensplan gehört, ist der Verzehr von Fleisch optional. Deiner Gesundheit zuliebe solltest du davon insgesamt nicht mehr als 600 Gramm pro Woche essen.
  • Bleib flexibel: Anstatt dich auf vier Grundrezepte zu beschränken, wechsle in deinem Essensplan zwischen verschiedenen, überwiegend pflanzlichen, Lebensmitteln.
  • Geize mit Zucker und Salz: Süße stattdessen zum Beispiel mit dem gesünderen Zucker-Ersatz Stevia. Anstatt mit Salz kannst du deine Gerichte mit Gewürzen und Kräutern abschmecken.

 

Wer Süßigkeiten weglässt, teure Softdrinks durch Leitungswasser ersetzt und Fertigprodukte durch Selbstgekochtes, spart dabei sogar noch eine Menge Geld. Zudem machst du Vitaminpillen und andere Nahrungsergänzungsmittel dadurch meist überflüssig.

 

RP-Online argumentiert, dass Fertigprodukte dich pro Jahr zusätzlich zwischen 500 und 1.000 Euro kosten. Auch die Süddeutsche Zeitung stellt in einem Versuch am Beispiel von Tomatensauce fest, dass Fertigprodukte mehr als dreimal so teuer sind, als die selbstgekochte Alternative.

 

Laut einer Publikation der DGE kostet eine vollwertige Ernährung aus Milchprodukten, Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse und Weiterem in Deutschland pro Person im Schnitt 186,22 pro Monat. Pro Tag sind das lediglich 6,20 Euro.

 

Findest du im stressigen Alltag wenig Zeit zum Kochen, kannst du zum Beispiel ein Abo für Lieferdienste kaufen, die Rezepte und die zugehörigen Zutaten direkt zu dir nach Hause liefern. Mit den Savoo Gutscheinen für Essen und Trinken kannst du dabei ordentlich sparen.

 

4) Krankheiten und Verletzungen vorbeugen durch Sport

 

Ein Mann im Fitness-Studio und eine Frau, die Zuhause Yoga mit einer Kosten-Gegenüberstellung der Ersparnisse beim Work-Out von Zuhause aus. Sport muss gar nciht teuer sein und ist deiner Gesundheit zuträglich.

 

Sport wirke wie eine „hoch dosierte Arznei“ – diesen Vergleich zieht die Zeit über den Effekt von Bewegung auf den menschlichen Körper. Sport kräftigt unsere Muskeln und Knochen – und intensives Training wirkt sogar als natürliche Vorsorge gegen Osteoporose, wenn man sich von Beginn an langsam steigert. Laut Zeit gibt es zudem Anzeichen, dass Sportler ein geringeres Risiko besitzen, an Brustkrebs und Darmkrebs zu erkranken.

 

Bereits auf kleinste Details des Alltags wirkt sich Sport positiv aus. Wer regelmäßig trainiert, kann sich laut Corpus Motem besser konzentrieren, hat nachts weniger Probleme beim Einschlafen und leidet seltener unter Rückenschmerzen – ein Wundermittel für deine Gesundheit.

 

Um genügend Bewegung in deinen Alltag zu bringen, muss es nicht unbedingt eine teure Mitgliedschaft im Fitnessstudio sein. Zwar bezuschussen manche Krankenkassen dies durch ein Bonusprogramm, dennoch bleibst du normalerweise selbst auf dem Großteil der Kosten fürs Fitnesscenter sitzen.

 

Viele Sportarten wie Joggen kannst du jedoch völlig umsonst im nächsten Park betreiben. Oder wie wäre es mit einer kurzen Yoga-Auszeit im eigenen Wohnzimmer? Auch intensive Workouts wie das beliebte HIIT-Training kannst du bei dir Zuhause betreiben. Im Internet findest du tolle – und kostenlose – Videos, in denen Trainer oder Hobby-Sportler ganze Sessions aufnehmen. Mach die Übungen einfach nach!

 

Alternativ kannst du dir auch Apps auf dein Smartphone herunterladen, die dich mit personalisierten Trainingsvideos und Tipps versorgen. Oft senden die Apps dir sogar tägliche Erinnerungen, damit du deine Sporteinheit im Alltagsstress nicht vergisst.

 

Wer Probleme hat, sich selbst zum Sport zu motivieren, kann sich in der Nachbarschaft nach inoffiziellen Sportgruppen, wie etwa einem Lauftreff, erkundigen oder einfach eine feste Gruppe mit Freunden organisieren.

 

Während bereits ein täglicher Spaziergang die Lebensqualität verbessern kann, rät Gesundheit.de dazu, drei oder vier körperlich fordernde Sporteinheiten von je mindestens 30 Minuten in eine normale Woche einzubauen.

 

Du brauchst noch das passende Sportoutfit, um so richtig durchzustarten? Bei Savoo findest du die besten geprüften Gutscheine für Sportbekleidung.

 

Zusammenfassung aller kostenlosen Tipps für gute Gesundheit in vier Kacheln

 

Was deine Gesundheit betrifft, gilt grundsätzlich: Vorsorge ist günstiger, als Nachsorge. Denn unsere 5 Gratis-Tipps für gute Gesundheit zielen darauf ab, Krankheiten und Schmerzen durch einen gesunden Lebensstil gezielt zu vermeiden. Dabei sollten sie bei Beschwerden niemals einen Arztbesuch ersetzen. Ganz im Gegenteil: Beobachtest du deinen Körper achtsam, fallen dir Veränderungen womöglich früher auf und du kannst sie schnellstmöglich mit deinem Arzt abklären und gegebenenfalls teure Medikamente vermeiden. Hast du noch weitere kostenlose Tipps, um bei guter Gesundheit zu bleiben?

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