Arganöl: Wundermittel für Haut und Haare

Arganöl für Haut und Haare

Habt ihr schon einmal von Arganöl gehört? Falls nicht, wird es höchste Zeit! Denn das Wundermittel aus Marokko ist ein Geheimtipp für die Haut- und Haarpflege. Wir verraten euch, wie es am besten angewendet wird und was es beim Kauf zu beachten gilt.

Die Beerenfrucht des Arganbaums wirkt auf den ersten Blick unscheinbar, ihre Kerne liefern aber ein wertvolles Öl, das nicht nur in der Gastronomie, sondern vor allem auch in der Kosmetik verwendet wird.

Die Arganfrucht wächst ist in einem 820.000 Hektar großen Gebiet im Südwesten Marokkos, das im Jahr 1998 von der UNESCO zum gesetzlich geschützten Biosphären-Reservat erklärt wurde. Der vergleichsweise hohe Preis kommt nicht nur vom begrenzten Vorkommen der Pflanze, sondern auch von der aufwendigen Herstellung des Öls. Für einen Liter Arganöl werden rund 30 Kilogramm Früchte benötigt. Da ist ein Preis von rund 120 Euro pro Liter nicht weiter verwunderlich, oder?

Arganöl für die Haare

Ihr habt trockene, brüchige Haare? Probiert es doch einmal mit Arganöl. Das natürliche Wundermittel schützt das Haar und verleiht ihm die notwendige Feuchtigkeit. Regelmäßig angewendet sorgt es für mehr Glanz und Elastizität. Für die Haarpflege eignet sich Arganöl am besten als Shampoo, Packung oder in seiner puren Form. Zur Auswahl stehen klassische Haarpflege-Produkte, denen Arganöl bereits zugesetzt ist, oder ihr fügt euren gewohnten Pflegemitteln wahlweise ein paar Tropfen kaltgepresstes Arganöl hinzu.

Das reine Öl könnt ihr auch als Leave-In verwenden: Einfach wenige Tropfen in die Spitzen einmassieren und die Haare wie gewohnt stylen. Oder ihr tragt etwas mehr davon in die Längen auf, wenn ihr euer Haar tagsüber nicht offen, sondern als Flechtzopf tragt. Für eine besonders intensive Pflege massiert ihr reines Arganöl in eure Haare ein und lasst es unter einer Duschhaube oder in ein altes Handtuch eingewickelt über Nacht einwirken, bevor es am nächsten Morgen sorgfältig ausgespült wird.

Pures Arganöl hilft auch bei trockener, schuppiger oder gereizter Kopfhaut sowie bei Haarausfall. Um seine pflegende Wirkung zu entfalten, massiert ihr das Öl in die Kopfhaut ein und lasst es mindestens eine halbe Stunde lang einwirken. Danach entfernt ihr alle Rückstände mit einem basischen Shampoo. Das Ergebnis: Das Arganöl stärkt die Haarwurzeln, sorgt für schnelleren Haarwuchs und pflegt die Kopfhaut.

Arganöl für die Haut

Arganöl ist reich an Vitamin E, ungesättigten Fettsäuren und wichtigen Nährstoffen – und vor allem frei von sämtlichen chemischen Zusatzstoffen. Seine pflegende Wirkung entfaltet es auch bei der äußeren Anwendung auf der Haut. Arganöl spendet Feuchtigkeit, schützt vor negativen Umwelteinflüssen und wirkt desinfizierend. Zusätzlich unterstützt es Hautregeneration und Zellbildung, was es besonders interessant für den Anti-Age-Bereich und die Akne-Therapie macht.

Während der Schwangerschaft hilft das regelmäßige Auftragen von Arganöl, Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen. Eine ähnliche Wirkung hat das Wundermittel bei der Vorbeugung von Cellulite: Arganöl stärkt das Bindegewebe, wenn es regelmäßig durch eine Druckmassage aufgetragen wird.

Arganöl hilft auch bei spröden Lippen: einfach einen Tropfen des edlen Öls mit dem Zeigefinger verreiben. Bei trockener, strapazierter Haut lohnt sich das Auftragen einer dünnen Schicht auf dem Körper direkt nach dem Duschen bzw. im Gesicht besser am Abend vor dem Schlafengehen. Wer Heilerde zur Hand hat, kann sich daraus zusammen mit ein wenig Arganöl im Nu eine intensive DIY-Gesichtsmaske zaubern. Und wie bei den Haarpflegemitteln könnt ihr auch anderen Hautpflegemitteln etwas Arganöl hinzufügen, um von dessen positiven Wirkung zu profitieren.

Shopping-Tipps

Der Preis für Arganöl-Produkte mag auf den ersten Blick hoch klingen, relativiert sich aber, wenn man die jeweils verwendete Dosis bedenkt. Meist reichen nur wenige Tropfen des Öls aus – egal ob bei der Haut- oder Haarpflege. Achtet beim Kauf eines Produkts auf die Menge des Arganöls. Je weiter vorne es sich bei den Inhaltsstoffen befindet, desto mehr ist davon enthalten. Zusätzlich sollte das Öl für die Verwendung als Körperpflege kaltpresst (und nicht geröstet) sein, um seine Wirkung zu entfalten.

Welche Erfahrungen habt ihr bisher mit Arganöl gemacht?   

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