Heuschnupfen: Das hilft wirklich!

Was hilft gegen Heuschnupfen

Es ist Frühling und die ersten Pflanzen zeigen sich in ihrer vollen Blütenpracht. Was viele freut, ist für Menschen mit Heuschnupfen oft eine kaum erträgliche Qual. Triefende Nase, Halsschmerzen, Augenjucken, Müdigkeit – die Symptome sind vielfältig und vor allem unangenehm. Wir haben uns umgehört, mit welchen kostengünstigen Tricks ihr die Symptome lindern und besser damit leben könnt.

Grundregel Nummer 1: Kennt euren Körper

Treten erste Symptome einer Pollenallergie auf, sollte man sich zuerst beim Arzt austesten lassen. So wisst ihr, was euch Probleme bereitet und könnt euch informieren, wann der Flug dieser Pollen stattfindet. Im Internet tummeln sich zahlreiche Plattformen, auf denen ihr eine gute Übersicht und auch Daten zur aktuellen Pollen-Situation findet, wie zum Beispiel auf www.pollenflug.de oder auf der Website des Deutschen Wetterwarndienstes. Achtet auch darauf, welche Symptome wann auftreten, sodass ihr entsprechend reagieren könnt.

Extra-Tipp: Führt während einer Saison ein Pollentagebuch, indem ihr eure Symptome genau beschreibt.

Freut euch über Regen!

Die beste Zeit für einen Spaziergang an der frischen Luft oder das großzügige Lüften eurer Wohnung ist nach einem Regenschauer, der mindestens 15 Minuten anhält. Danach ist die Luft „rein gewaschen“ und die Pollenbelastung am geringsten. Auch an trockenen Tagen solltet ihr natürlich nicht auf das Lüften verzichten. In der Stadt ist die Belastung morgens, bis ca. 8.00 Uhr, am geringsten, am Land ist es besser, erst nach 20.00 Uhr zu lüften. Vermeidet bei Schönwetter vor allem anstrengende körperliche Tätigkeiten im Freien und besucht lieber ein Fitness Studio, wenn ihr wisst, dass euch die Pollen zu dieser Zeit Probleme bereiten. Eine Sonnenbrille hilft, die Pollen von den Augen fernzuhalten.

Heuschnupfen: Lüften nach Regen

Extra-Tipps: Wenn ihr draußen seid, atmet besser durch die Nase anstatt durch den Mund, da die Nasenhaare wie ein natürlicher Filter wirken. Auf keinen Fall die Augen reiben, denn das macht alles nur noch schlimmer. Besser mit klarem Wasser auswaschen.

Sagt den Pollen in eurer Wohnung den Kampf an

Wer an Heuschnupfen leidet, sollte zuhause regelmäßig staubsaugen, wischen und mit feuchten Tüchern abstauben. Wenn ihr eine Wohnung neu bezieht, entscheidet euch lieber für glatte Oberflächen, wie Holz oder Laminat, dort setzen sich Allergene weniger gut fest. Schwere Vorhänge und Polstermöbel sorgen hingegen für mehr Staub und Pollen in der Luft. Hier gibt es jede Menge Spezial-Produkte für Allergiker, ob spezielle Luftreiniger, Staubsauger oder Staubsaugerbeutel. Eine Auswahl an allergikerfreundlichen Produkten bekommt ihr zum Beispiel bei Saturn oder Conrad, für die wir außerdem stets tolle Gutscheine und Rabatte parat haben. Es gilt grundsätzlich: Je weniger Textilien ihr in eurer Wohnung habt, desto besser. Damit die Pollen gar nicht erst reinkommen, empfehlen wir Pollengitter vor den Fenstern. Zum Beispiel bei Obi bekommt ihr ein Pollenschutznetz schon für rund 10 Euro.

Heuschnupfen: Putzen hilft

Extra-Tipp: Mit einem nassen Handtuch lässt sich die Luft prima von Pollen und Staub befreien, da sich die Partikel darin festhängen.

Am wichtigsten: ein pollenfreies Schlafzimmer!

Den größten Teil eurer Zeit verbringt ihr vermutlich in eurem Schlafzimmer. Achtet daher in diesem Raum besonders auf eine geringe Pollenbelastung. Bringt die Allergene, die ihr während des Tages auf der Kleidung und in euren Haaren „gesammelt“ habt, am besten gar nicht hinein und bittet auch euren Partner darum, sich in einem anderen Teil der Wohnung umzuziehen. Wascht eure Haare vor dem Zubettgehen und wechselt die Überzüge regelmäßig. Viele Stores bieten eine Auswahl an allergikerfreundlicher Bettwäsche, wie zum Beispiel Otto.

Heuschnupfen Bettwäsche

Extra-Tipp: Wascht euch nicht nur vor dem Schlafengehen, sondern auch untertags regelmäßig das Gesicht, um etwaige Pollen einfach wegzuwaschen.

Die richtige Ernährung: Hilfe von innen

Sorgt von innen vor, indem ihr euch möglichst vitaminreich ernährt und dadurch euer Immunsystem stärkt. Nachhelfen könnt ihr hier mit der Einnahme von Vitaminpräparaten, wie Zink, Selen oder Vitamin C. Lasst euch hier am besten in eurer (Online-)Apotheke beraten! Außerdem lautet die Devise: Möglichst viel Wasser trinken! Achtung: Vor allem Alkohol enthält viel Histamin und verstärkt die Heuschnupfen-Symptome. Auch histaminhaltige Speisen, wie bestimmte Fisch-, Wurst- oder Käsesorten sowie Soya, Essig oder manche Gemüsesorten (z.B. Sauerkraut), solltet ihr in der Pollen-Hauptflugzeit reduzieren oder besser meiden.

Medikamente und mehr

Niemand sollte Heuschnupfen auf die leichte Schulter nehmen, denn dieser kann langfristig zu Asthma führen. Zusätzlich zu den erwähnten Maßnahmen ist bei vielen Betroffenen die Einnahme von Medikamenten erforderlich, wie zum Beispiel abschwellende Nasensprays oder -Tropfen oder Augentropfen. Achtung: Besonders bei längerer Verwendung sollte der Nasenspray frei von Konservierungsmitteln sein, um die empfindliche Nasenschleimhaut nicht zu schädigen. Wer es lieber mit Homöopathie probiert, findet in gut sortierten (Online-)Apotheken eine Reihe passender Produkte. Manchen Allergikern helfen auch Wermutkapseln oder Pestwurztabletten. Hilfreich ist auch eine Nasensalbe mit dem Wirkstoff Dexpanthenol oder gar eine selbst gemachte Nasenspülung mit Kochsalz. Ginseng eignet sich zum Beispiel bei Müdigkeit, gegen geschwollene Augen hilft ein Kühlpad. Auch Aloe Vera hilft oft wahre Wunder!

Heuschnupfen Kapseln

Online-Apotheken haben meist eine große Auswahl an Produkten für Allergiker parat und oft auch eine kostenlose Hotline, unter der ihr euch kompetent parat lassen könnt. Gutscheine für zahlreiche Online-Apotheken findet ihr in unserer Kategorie „Apotheke & Drogerie“.

Extra-Tipp: Besser 1 bis 2 Wochen vor der Pollenflug-Saison mit der Einnahme der Produkte anfangen, sodass der Körper diese in Ruhe verarbeiten kann.

Die Flucht vor den Pollen

Wer von besonders heftigen Symptomen geplagt ist, sollte schlicht und einfach die Flucht ergreifen – zumindest für eine gewisse Zeit. Warum also nicht den Urlaub im Süden oder im Gebirge auf den Höhepunkt der Pollenflugsaison legen? Die frische Bergluft oder die Meeresprise tun den Bronchien supergut. So könnt ihr die Sonne in Ruhe genießen – ganz ohne Nies-Marathon!

Heuschnupfen Urlaub hilft

Kein Stress!

Zum Schluss: Die Psyche hat oft mehr Auswirkungen auf unseren Körper als uns lieb ist! Stress kann also die Symptome einer Allergie verstärken. Jeder hat eigene Mittel und Wege, um mit Stress umzugehen. Ob Yoga, Meditation, autogenes Training oder ein gutes Buch lesen. Was auch immer eure beste Möglichkeit ist, unser Tipp lautet also hier: Immer mit der Ruhe und ja nicht stressen lassen! 😉

Was hilft euch am Besten gegen Heuschnupfen?

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