10 Spartipps für den Alltag

Spartipps-Alltag

Geht es euch auch so, dass am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist? Dann haben wir die eine oder andere Idee für euch, wie ihr im Alltag ganz einfach ein paar Euros einspart und mehr für euer Geld bekommt. Hier sind 10 Spartipps, die euer Sparschwein zum Jubeln bringen!

1) Zuerst: Überblick verschaffen

Wie viel Geld habe ich überhaupt und wie viel kann ich monatlich ausgeben? Diese Fragen solltet ihr im Schlaf beantworten können! Sofern ihr das noch nicht gemacht habt, erstellt eine Liste eurer Finanzen. Fügt alle Konten und Sparformen hinzu – ob Tagesgeld-Konto, Bausparer, Wertpapiere oder Lebensversicherungen. Hinterlegt für einen besseren Überblick auch wissenswerte Details, wie etwa Laufzeit, Zinssatz oder zu erwartender Ertrag. Auch etwaige Schulden und Kredite gehören in dieses Dokument. Tipp: Inkludiert nicht die gesamte Summe eures Tagesgeld-Kontos, sodass euch ein kleiner Puffer bleibt. Auch wenn die aktuelle Zinslage nicht die beste ist, lohnt sich ein Blick auf die Zinsen und Konditionen der einzelnen Sparformen und ein Vergleich mit anderen Angeboten. Oft lohnt sich auch ein Termin mit dem Bankberater des Vertrauens, um noch mehr aus den bestehenden Verträgen herauszuholen. Grundsätzlich gilt: Je riskanter die Anlage, desto höher der mögliche Ertrag.

Verschafft euch nun den Überblick über eure Fixkosten und zieht diese einzeln von eurem Netto-Gehalt ab. So seht ihr auf einen Blick, welche Summe monatlich übrig bleibt. Schreibt auch dazu, wann welche Summe fällig ist, um während des Monats ein besseres Gefühl für den Konto-Stand zu bekommen. Wer noch genauer sein will, rechnet sich aus, welche Kosten pro Monat durchschnittlich für Lebensmittel, Transport oder andere Bereiche des Lebens zu erwarten sind.

2) Fixkosten senken

Wenn ihr Punkt 1) erledigt habt, solltet ihr alle monatlichen und jährlichen Fixkosten auf einen Blick sehen. Das Ziel hier: Auf ein Minimum reduzieren! Durchforstet alle Abbuchungen des vergangenen Jahres, um nichts zu übersehen. Sucht euch in einem weiteren Schritt heraus, wie lange die einzelnen Verträge gelten und fragt euch: Welche Verträge kann ich kündigen und bei welchen kann ich vielleicht einen besseren Preis erzielen? Vielleicht lohnt sich ein Anbieter-Wechsel für das Internet oder ein Wechsel eures Mobilfunk-Vertrages? Tipp: Vor allem Mobilfunk-Anbieter haben meist noch den einen oder anderen Joker in der Tasche. Sucht euch also online den günstigsten Tarif eines Wettbewerbers und kontaktiert euren aktuellen Anbieter – meist gibt es noch Spielraum, eure monatlichen Kosten zu senken. Und wenn das nicht klappt, wechselt einfach den Anbieter.

3) Sparen beginnt im Kopf

Na, hat euch nun das Spar-Fieber gepackt? Gut, denn eine positive innere Einstellung ist die halbe Miete. Achtet bewusst darauf, wofür ihr euer Geld ausgebt, ob die jeweilige Investition überhaupt notwendig ist oder ob ihr nicht woanders einen günstigeren Preis erzielen könnt. Muss es das dritte Paar Schuhe in diesem Monat sein? Und auch Kleinvieh macht Mist: Schnell noch ein Mineralwasser hier oder einen Schokoriegel da kaufen. Natürlich sollte man sich hin und wieder etwas gönnen, aber es liegt klar auf der Hand: Manche Ausgaben kann man sich sparen.

4) Bewusst günstig einkaufen

Lebensmittel machen einen großen Teil der monatlichen Kosten aus, vor allem für Familien mit Kindern. Die Grundregel Nummer 1 lautet hier: Niemals hungrig einkaufen gehen, denn so landet mehr im Einkaufskorb als man sich vorgenommen hat. Erstellt vor der Einkaufstour am besten eine Liste und haltet euch daran. Beim Sparen helfen auch Sonderangebote – schaut also hier genauer hin, welche Produkte gerade reduziert sind. Aber Achtung: Kauft nichts, was ihr nicht ohnehin kaufen würdet. Ebenfalls Sinn machen Großpackungen, vor allem für Familien. Tipp: Vergleicht zur Sicherheit immer den Liter- oder Grammpreis mit den kleineren Packungen, damit ihr auch garantiert den günstigen Preis bekommt. Lohnenswert ist auch der Großeinkauf beim Discounter, oder ihr greift auf die Eigenmarken der größeren Supermärkte zurück – diese stehen den Markenprodukten in Qualität normalerweise nicht nach.

5) Selber kochen

So, nun habt ihr also Lebensmittel günstig eingekauft – noch mehr macht ihr aus eurem Geld, wenn ihr möglichst oft selbst kocht. Auswärts zu essen ist zwar fein, aber geht ins Geld. Der Restaurantbesuch sollte also eher etwas Besonders als eine regelmäßige Gewohnheit sein. Außerdem wisst ihr meist nicht, was auf euren Teller kommt. Auch hier lässt sich sparen: Wenn ihr für das Essen in der Mittagspause täglich ein paar Euro ausgibt, summiert sich das ebenfalls. Warum also nicht am Vorabend etwas mehr kochen und den Rest am nächsten Tag mit in die Arbeit nehmen? Wer keine Mikrowelle zum Aufwärmen der Speisen in der Arbeit hat, kann sich auch einen kalten Snack oder Salat vorbereiten – das ist im Normalfall günstiger und vor allem gesünder, als das kalorienreiche Sandwich aus dem Supermarkt, das meistens auch nicht mal satt macht.

6) Preise vergleichen!

Wer schlau ist, vergleicht – vor allem bei größeren Investitionen – den Preis. Über das Internet lässt sich heutzutage meist mit nur wenigen Klicks das beste Angebot finden. Schlagt also nicht sofort zu, wenn ihr etwas gefunden habt. In manchen Fällen, zum Beispiel bei Technik-Produkten, helfen praktische Preisvergleich-Websites. Einige Unternehmen bieten inzwischen auch eine Tiefpreisgarantie an und erstatten euch den Differenzbetrag, wenn ihr ein vergleichbares Angebot woanders günstiger findet. Ihr seht also: Mit ein wenig Aufwand lässt sich mehr aus euren Einkäufen herausholen.

7) Top-Tipp: Beim Online-Shoppen mit Gutscheinen sparen

In Deutschland gibt es inzwischen zahlreiche Deal- und Gutscheinplattformen wie Savoo.de, auf denen ihr unzählige Rabatte und Angebote für die besten Online-Shops findet. Das können schon mal 15% Rabatt für den adidas-Online-Store oder ein 10%-Gutschein für den Online-Shop von Galeria Kaufhof sein. Die Gutscheine sind kinderleicht einzulösen: Manchmal senden wir euch direkt über einen Link zur richtigen Stelle des Anbieters, oder aber ihr kopiert den angezeigten Gutscheincode und gebt ihn beim Bezahlen an der virtuellen Kasse des Anbieters ein. Fündig werdet ihr, in dem ihr euch entweder durch unsere Gutschein-Übersicht klickt oder eure Lieblingsshops über die Suche findet. Achtung: Viele Angebote gelten nur für kurze Zeit. Habt ihr also einen tollen Deal gefunden, löst ihn schnell ein oder merkt euch das Fälligkeitsdatum vor. Tipp: Mit unserem wöchentlichen Newsletter flattern euch die neuesten Gutscheine direkt ins Postfach.

8) Den Keller-Fundus zu Geld machen

Jeder von uns besitzt viele Dinge, die nicht mehr genutzt werden oder sogar noch völlig neu sind und nie genutzt wurden. Ob Kleidung, Schuhe oder Elektrogeräte – für die meisten Waren gibt es potenzielle Käufer. Durchforstet also euer zuhause und sammelt alles, was ihr eurer Meinung nach verkaufen könnt. Für fast alles gibt es Online-Plattformen, mit denen sich ganz einfach ein paar Euro verdienen lassen. Alte Bücher, CDs, DVDs und mehr verkauft ihr zum Beispiel schnell und unkompliziert über die Plattform Momox.de. Größere Dinge wie Möbel werdet ihr am besten über eine regionale, gebührenfreie Plattform los (statt eBay). Tipp: Wer gerne bei H&M einkauft, kann alte Kleider in eine Filiale nach Wahl bringen und bekommt einen Gutschein dafür. Hier gibt’s mehr Infos zum Garment Collecting.

9) Günstig Urlauben

Mehrere hundert (oder tausend) Euro investieren die meisten von uns jedes Jahr in Urlaube und Kurztrips. Da lohnt es sich natürlich, genauer hinzuschauen und möglichst viel für das Geld zu bekommen. Es beginnt schon mal bei der Auswahl des Reisezieles. Wie sind die Preise vor Ort? Wie steht der Wechselkurs im Fall einer fremden Währung? Danach geht es an das Transportmittel. Besonders beim Flug lässt sich durch Preisvergleiche oft so Einiges einsparen. Recherchiert zu verschiedenen Zeiten und nutzt Plattformen wie Flug.de. Oft lohnt es sich, auch ein wenig flexibel zu sein und Ort oder Zeitpunkt zu variieren. Zusätzlich winken bei den meisten Anbietern tolle Frühbucher- und Last-Minute-Angebote sowie Spezialpreise für Kids. Tipp: Es ist außerdem günstiger, seltener, aber dafür länger zu verreisen!

10) Sparen mit Kindern: Tauschbörsen & Kleidermärkte

Die lieben Kleinen wachsen rasend schnell aus den Klamotten, und auch Spielzeug kann auf Dauer teuer werden. Damit ihr nicht stets neue Sachen kaufen müsst, haben sich Tauschbörsen und Kleidermärkte etabliert. Dort lassen sich tolle Second-Hand-Schnäppchen schlagen. Und auch ihr könnt euch natürlich dort beteiligen und Waren verkaufen oder tauschen. Hört euch einfach um, welche Angebote es in eurer Nähe gibt und schaut unverbindlich vorbei – denn das ist auf jeden Fall kostenlos.

Habt ihr weitere Spartipps für den Alltag? Wir freuen uns auf eure Kommentare!

Kommentare (1)

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  1. Markus

    3 Monaten ago

    Hallo Leute, habe hier sehr viele Spartipps für euch. Will keine Werbung machen, aber ich habe durch diese Tipps am Ende des Monats wirklich immer noch Geld übrig. Ich war lange auf der Suche nach etwas das mir hilft meine Finanzen in den Griff zu bekommen. Bin dann auf diesen Link gestossen, einfach genial. Schaut doch mal rein.
    https://www.mehrnettovomnetto.de/mh-tipp-geld-sparen

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