Tipps für den Winterschlussverkauf

Zwar gibt es seit 2004 offiziell keinen Winterschlussverkauf mehr, das Geschäft mit den Überbleibseln der letzten Saison lassen sich die meisten Ketten aber dennoch nicht entgehen. Einen festen Termin gibt es nicht — ein Vorteil für den Konsumenten, denn so ziehen sich die Rabatte meist über die ersten Monate des neuen Jahres hin. Wir haben ein paar Tipps für den cleveren Schnäppchen-Shopper zusammengestellt.

Bei welchen Produkten jetzt zuschlagen?

Da sich der Wintereinbruch in diesem Jahr sehr lange hingezogen hat, gibt es momentan besonders gute Angebote bei Jacken, Pullovern, Stiefeln und anderer Ourdoorkleidung. Oftmals leeren die Händler aber auch einfach ihr gesamtes Lager, so dass auch noch sehr stark reduzierte übriggebliebene Artikel des letzten Sommerschlussverkaufs dabei sein können. Der Winterschlussverkauf ist also auch eine Möglichkeit, schon einmal die Sommergarderobe zusammenzustellen. Falls Ihr schon absehen könnt, im nächsten Winter neue Winterreifen zu benötigen, lohnt sich auch ein Blick auf die Angebote der Reifenhändler. Derzeit bieten wir auch einen Deal für den Anbieter ReifenDirekt.de. Nach dem Weihnachtsgeschäft bieten auch viele Spielwarenhändler wie z.B. MyToys attraktive Rabatte, vielleicht ein guter Zeitpunkt, alles zu shoppen, was das Christkind nicht gebracht hat und schon einmal als Geburtstagsgeschenke zur Seite zu legen. Der Winterschlussverkauf empfiehlt sich generell als Möglichkeit, bei zeitlosen Artikeln wie Basic-Tops, Blusen oder Pullovern zuzuschlagen. Vermieden werden sollten Trendartikel wie Neon oder Animal-Print.

Butter bei die Fische: Welche Rechte haben Kunden beim Winterschlussverkauf?

Eine super Nachricht gleich zu Beginn: Während Kunden im Einzelhandel kein gesetzliches Umtauschrecht besitzen, sich die meisten Händler bei Artikeln mit Originalpreis aber oft kulant und während der Rabattschlacht weniger entgegenkommend zeigen, profitiert der Onlineshopper vom sogenannten Fernabsatzvertrag. Hier gelten generell zwei Wochen Widerrufsrecht ohne Angabe von Gründen — auch bei reduzierter Ware. Was viele Kunden nicht wissen: Auch auf Kleidung besitzt man zudem eine zweijährige Gewährleistung, unabhängig davon, ob sie reduziert war oder nicht. Das bedeutet, dass Händler fehlerhafte Artikel bis zu zwei Jahre lang ersetzen oder reparieren müssen. Aber Vorsicht: Dies gilt lediglich, wenn der Artikel nicht schon vor dem Kauf als mangelhaft gekennzeichnet war und nur aus diesem Grund reduziert war. In diesem Fall entfällt der Gewährleistungsanspruch. Weitverbreitet ist auch der Irrglaube, dass Händler nur mit Originalverpackung und Kassenbon umtauschen. Das gilt nur für Artikel, die der Händler aus Kulanz zurücknimmt, zum Beispiel, weil sie dem Kunden nicht gefallen. Ist der Artikel tatsächlich beschädigt oder defekt, muss weder eine Verpackung, noch ein Kassenbon vorgelegt werden. Allerdings benötigt der Kunden ohne Kassenbon einen Zeugen, der bestätigen kann, dass der Artikel bei diesem Händler gekauft wurde. Es empfiehlt sich daher dennoch, den Kassenbon zwei Jahre lang aufzubewahren.

Weitere nützliche Ratschläge

  • Ja, Grabbeltische und Onlineshops locken mit roten Schildchen und während des Shoppings werden Glückshormone freigesetzt. Versucht, dennoch genau abzuwägen, ob dieses oder jenes Teil Euch auch noch in ein paar Monaten gefallen würde und ob es auch trotz Reduzierung qualitativ dem Preis angemessen ist.
  • Setzt Euch eine Budgetgrenze!
  • Vergleicht Preise über Preisvergleichsseiten! Nicht immer muss eine Reduzierung in dem einen Shop auch günstiger sein als der Originalpreis in einem anderen.

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