10 Tipps für einen besseren Schlaf

Tipps fuer besseren Schlaf

Wir verbringen etwa 24 Jahre unseres Lebens im Bett. Das ist auch gut so, denn unser Körper braucht viel Schlaf, um Tag für Tag standesgemäß zu funktionieren. Wie erholsam dieser Schlaf ist, hängt aber nicht nur von der Anzahl der Stunden ab, sondern wird ganz maßgeblich von der Qualität der Nachtruhe beeinflusst. Wir haben 10 Tipps für besseren Schlaf für euch gesammelt.

1) Die richtige Raumtemperatur: 16 bis 18 Grad

Die ideale Raumtemperatur für einen erholsamen Schlaf liegt bei Erwachsenen zwischen 16 und 18 Grad – abhängig vom persönlichen Wohlbefinden und von der Dicke der verwendeten Bettwäsche. Wer es etwas kälter oder wärmer mag, soll sich zu nichts zwingen, denn schließlich soll man sich im Schlafzimmer besonders wohlfühlen. Wer aber regelmäßig in einem überheizten Zimmer schläft, ist anfälliger für Erkältungen, da die trockene Luft die Schleimhäute austrocknet. Wer die Temperatur zu niedrig wählt, verkrampft sich beim Schlafen und riskiert Verspannungen.

Gut zu wissen: Der Körper produziert in einem kühlen Raum mehr Wärme und verbraucht dadurch Kalorien. So könnt ihr also im Schlaf abnehmen und spart euch gleichzeitig einen Teil der Heizkosten ein! 😉

Verlasst euch beim Messen der Temperatur nicht nur auf euer Gefühl, verwendet lieber ein Thermometer, das am besten auch die Luftfeuchtigkeit dazu misst. Diese ist ebenso ausschlaggebend für einen guten Schlaf. Wir haben zum Beispiel bei Galeria Kaufhof ein Funk-Thermo-Hygrometer gefunden. Klickt euch zuerst durch unsere Gutscheine für diesen Online-Shop.

2) Die passende Luftfeuchtigkeit: 40 bis 60 %

Die ideale Luftfeuchtigkeit für das Schlafzimmer liegt bei 40 bis 60 Prozent. Solltet ihr die Luftfeuchtigkeit messen, so macht das nicht nur am Abend vor dem Zubettgehen, sondern auch morgens nach dem Aufwachen. Was tut man nun, wenn die Luftfeuchtigkeit nicht stimmt? Bei zu hoher Luftfeuchtigkeit empfiehlt sich ein Luftentfeuchter (z.B. gesehen bei Saturn.de). Wer lieber auf Hausmittel setzt, kann eine Schale mit Salz in den Raum stellen. Das Salz nimmt der Luft ebenfalls den Feuchtigkeitsgehalt. Auch mit dem Anschalten der Heizung kann man die Luftfeuchtigkeit regulieren. Bei zu geringer Luftfeuchtigkeit helfen Schalen mit Wasser, die aber täglich ausgetauscht werden sollten.

3) Fenster auf: Vor und nach dem Schlafen lüften

Wir bleiben beim Raumklima. Während der Nacht verbrauchen wir jede Menge Sauerstoff und verschmutzen sozusagen unsere Luft – je mehr Personen in einem Raum schlafen, desto schlimmer ist es. Daher ist es wichtig, nicht nur vor dem Einschlafen, sondern auch und nach dem Aufstehen das Fenster rund 15 Minuten lang (oder kürzer, wenn es draußen richtig kalt ist) weit aufzumachen, um die alte, verbrauchte Luft gegen frischen Sauerstoff auszutauschen. Im Winter empfiehlt es sich, die Heizung vor dem Lüften abzuschalten. Tipp: Das Fenster nur zu kippen reicht nicht aus, um in kurzer Zeit einen guten Sauerstoffaustausch zu bekommen. Vielmehr werden Wände und Decken vor allem im Winter unnötig gekühlt.

4) Licht: Dunkel wie die Nacht

Hier gilt folgende Faustregel: Je dunkler, desto besser! Unser Tag-Nacht-Rhythmus wird nämlich hauptsächlich von Licht gesteuert, daher haben wir beim Schlafen die Augen auch geschlossen. Lichtquellen sind aber auch mit geschlossenen Lidern ersichtlich. Sorgt also für die richtige Abdunkelung im Raum und entfernt alle störenden Lichtquellen – ob das eindringende Straßenlicht oder das Blinken der Elektrogeräte. Für ein besseres Einschlafen hilft es, das Licht vor dem Schlafengehen zu dimmen. So werdet ihr langsam müde, denn Licht haltet uns von der Produktion des Schlafhormons Melatonin ab. Noch besser wirkt Kerzenlicht. Wer in der Früh nicht in völliger Dunkelheit wach werden will, kann sich von einem Lichtwecker helfen lassen. Bei Otto.de haben wir ein gutes Modell von Sony gefunden, das auch gerade reduziert ist. Zuvor lohnt sich ein Blick in unsere Gutschein-Übersicht für Otto.

5) Wie man sich bettet…: Die perfekte Matratze

Wer auf einer schlechten Matratze liegt, schläft meistens schlecht. Nachdem eine Matratze auch ein paar Jahre hält, lohnt sich hier die Investition von ein paar hundert Euro. Aber was macht eine gute Matratze aus? Die Antwort: Das muss jeder für sich selbst bestimmen. Ob Federkern, Kaltschaum oder Latex – welches Material ihr bevorzugt, hängt von eurem Geschmack ab und zum Beispiel, ob ihr zum Schwitzen neigt. Auch der Härtegrad einer Matratze ist individuell. Wer zu Rückenschmerzen neigt, sollte zum Beispiel eher auf eine harte Matratze setzen, da diese unterstützend wirkt. Lasst euch am besten vom Fachhandel beraten. Der Online-Shop perfekt-schlafen.de hat einen praktischen-Matratzen-Konfigurator entwickelt, der euch hilft, das passende Produkt zu finden. Auch für diesen Shop haben wir wechselnde Gutscheine und Rabatte parat.

6) Die Bettwäsche

Ganz wichtig ist das Material der Bettwäsche: Baumwolle, Microfaser oder auch Seide, sprich natürliche Materialien, die den in der Nacht abgesonderten Schweiß absorbieren und die Haut gut atmen lassen. Die Dicke der Decke sollte der Jahreszeit entsprechen – eine leichtere für Sommer, eine wärmere für den Winter. Achtet auch darauf, dass die Decke nicht zu groß oder zu klein ist, vor allem, wenn zwei Personen in einem Bett schlafen. Und nicht zu vergessen: Die Bettwäsche sollte auch gefallen und vom Muster her nicht zu aufdringlich sein, sondern sich vielmehr harmonisch in den Raum einfügen. Tipp: Das Prüfsiegel ÖKOTEX – Textiles Vertrauen garantiert, dass die Bettwäsche auf Schadstoffe geprüft wurde. Viele tolle Bettwäschen findet ihr zum Beispiel bei Otto.de – und wir haben die passenden Gutscheine dafür.

7) Der Pyjama: Baumwolle lässt die Haut atmen

Auch der Schlafanzug trägt maßgeblich zu eurem Wohlbefinden im Bett bei. Bequem sollte er also sein. Und aus einem Stoff, der eure Haut atmen lässt, also zum Beispiel Baumwolle. Im Sommer helfen euch leichte Stoffe, besser zu schlafen, im Winter sorgen weiche Stoffe für eine kuschelige Atmosphäre. Ob Streifen, Karos oder niedliche Snoopy-Figuren – welche Farben und Aufdrucke der Pyjama hat, hängt vom eigenen Geschmack hat. Übrigens: Eine Studie hat ergeben, dass sich Nacktschlafen positiv auf die Gesundheit auswirkt. 😉 Eine große Auswahl mit süßen Mustern findet ihr zum Beispiel im Online-Shop von H&M, für den wir immer wieder eine Reihe von Rabatten parat haben.

8) Rituale für die ultimative Entspannung

Entspannung ist der Grundstein für einen guten Schlaf! Um am Abend gut abzuschalten, helfen Rituale wie Yoga oder autogenes Training. Ein Trend aus den USA ist das so genannte Sounder-Sleep-System, mit dem ihr das Einschlafen „trainieren“ könnt. Ein weiterer Trend ist ASMR (Autonomous Sensory Meridian Response). Eine samtweiche Stimme und weitere Geräusche führen mit Hilfe von Sinnesreizen zu emotionalem Kopfkribbeln, sprich tiefer Entspannung. Es hilft auch, sich gedanklich auf den nächsten Tag vorzubereiten. Tipp: Die wichtigsten To-Dos für den nächsten Tag aufschreiben.

9) Verbannt das Smartphone aus dem Bett!

Vor dem Schlafen noch schnell die E-Mail, Facebook oder What’s App checken – das ist für die Meisten inzwischen ganz normal. Durch die neuen Informationen kann aber unser Gehirn nicht richtig zur Ruhe kommen. Außerdem unterdrückt das helle, künstliche Licht des Bildschirms das Schlafhormon Melatonin (siehe Punkt 4). Das Ergebnis: Unruhiger Schlaf! Mehrere Studien haben ergeben, dass die Schlafqualität mit der Handy-Nutzung vor dem Zubettgehen drastisch abnimmt. Also: Weg mit dem Smartphone aus dem Bett und am besten ein bis zwei Stunden vor dem Schlafengehen komplett darauf verzichten!

10) Nicht zu spät essen

Wir wissen alle, dass es nicht gut ist, machen es aber trotzdem immer wieder: Zu spät und vor allem zu viel zu essen. Denn es schadet der Qualität unseres Schlafes und unserer Figur! Ungefähr drei Stunden sollten zwischen der letzten Mahlzeit und dem Zubettgehen liegen. Mit völlig leerem Magen einzuschlafen ist aber auch nicht vorteilhaft. Wer sehr hungrig ist, kann sich noch einen leicht verdaulichen Snack gönnen, um das Hungergefühl loszuwerden und gut zu schlafen – aber nichts Fettiges oder Blähendes und keine Rohkost! Na dann, gute Nacht!

Was macht ihr für den perfekten Schlaf?

Kommentare (0)

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

    SCRATCH DEBUG :: not set